Zustand, Entwicklung und Ertragspotenzial bestandskundlich erfasster europäischer Fischbestände im Nordostatlantik

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Glaubt man den Berichten und Pressemitteilungen prominenter Umweltorganisationen, stehen die Weltfischbestände vor dem globalen Kollaps. Auch sollte man beliebten Einkaufsratgebern zufolge von vielen marinen Fischbeständen die Finger lassen. Zweifellos war und ist der Befischungsdruck auf viele ökonomisch wichtige marine Fischpopulationen hoch, was zu Überfischung und Rückgang vieler Bestände beigetragen hat (Wormet al. 2009). Allerdings kann sich fast jeder einmal überfischte Bestand nach der Reduktion der fischereilichen Sterblichkeit erholen (Hilborn et al. 2014). Es ist schlicht eine Frage des gegenwärtigen Fischereidrucks, ob Fischbestände nachhaltig genutzt werden oder nicht. Die Kontrolle des Fischereidrucks ist Grundaufgabe des Fischereimanagements, was wiederrum einer soliden Entscheidungsbasis auf Grundlage periodisch durchgeführter fischereibiologischer Bestandsbewertungen bedarf (Melynchuk et al. 2017). Ziel vorliegender Zusammenschau ist die Darstellung und Wertung bestandskundlicher Daten zum Überfischungszustand und zum fischereilichen Wiedererholungspotenzial europäischer Fischbestände im Nordostatlantik.

Hilborn, R., Arlinghaus, R. (2017). Zustand, Entwicklung und Ertragspotenzial bestandskundlich erfasster europäischer Fischbestände im Nordostatlantik. Fischerei & Fischmarkt in M-V, 3/2017, 42-49


Veröffentlicht: 2017
Erschienen in: Fischerei & Fischmarkt in M-V, 3/2017, 42-49