Bei den Frühjahrbefischungen im Baggerseeprojekt die ersten Amphibien und laichende Hechte gesichtet

Baggersee

Das Eis ist getaut, die Hechte laichen und die Amphibienwanderung hat begonnen. Höchste Zeit also für die Frühjahrsbeprobungen im Baggerseeprojekt, um ein umfassendes Bild der Fischfauna vor der geplanten Etablierung von Totholzbereichen, Flachwasserzonen und Fischbesatzmaßnahmen zu bekommen.

Sven Matern und sein Team (Jasper Münnich, Alex Türck, Adrian Schörghofer, Leander Höhne) vom IGB und dem Anglerverband Niedersachsen e.V. sind seit vier Wochen zur Fischbestandserhebung im Feld. Bis Ende März sollen alle zwanzig Versuchsbaggerseen beprobt werden. Zudem wird Biologe Robert Morgenstern in den nächsten Wochen Frösche und Lurche mit Augen und Ohren aufspüren und erfassen.

Ziel der Frühjahrsbefischung ist die Bestandsaufnahme von laichfähigen Hechten. Allerdings, wegen den lange andauernden niedrigen Temperaturen, war die Anzahl der laichenden Hechte bisher noch relativ gering. Das gleiche Ergebnis konnte man bei den Amphibien beobachten. Diese hat das Team erst in den letzten Tagen vermehrt zu hören bekommen.  

Die Fische wurden in den Uferstrukturen vom Boot aus durch Elektrobefischung beprobt. Zu den am meisten vertreten Arten gehörten neben den Hechten auch Flussbarsche, Schleien, Brassen und Rotfedern. Insbesondere Schleien wurden in stattlichen Exemplaren bis über 45 cm nachgewiesen. 

Schauen Sie sich unsere ersten Fotos an, um die ersten Eindrücke zu bekommen!


Veröffentlicht: