Besatzfisch – Hand in Hand für eine nachhaltige Angelfischerei

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Das Einsetzen von künstlich aufgezogenen Fischen ("Fischbesatz") ist eine elementare Bewirtschaftungspraxis zur Hege und Pflege von Angelgewässern in Deutschland. Durch das Einsetzen heimischer Fische in natürliche Gewässer sollen Arten wieder eingebürgert, natürliche Fortpflanzungsengpässe kompensiert und das fischereiliche Potenzial erhalten oder gesteigert werden. Bislang fehlt jedoch eine umfassende Evaluation dieses für deutsche Angelverein und -verbände kostenintensiven Engagements. In dem vom BMBF geförderten vierjährigen Projekt "Besatzfisch" (Laufzeit Januar 2010 - Dezember 2013) untersucht eine siebenköpfige Nachwuchsforschergruppe unter Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte praxisüblicher Fischbesatzmaßnahmen. Das Ziel des Projektes ist es, praktische Gestaltungsmöglichkeiten zum nachhaltigen Fischbesatz aufzuzeigen. Das interdisziplinäre Team arbeitet dazu in einem transdisziplinären Prozess Hand in Hand mit Angelvereinen.

Arlinghaus, R. (2010). Besatzfisch – Hand in Hand für eine nachhaltige Angelfischerei. Jahresforschungsbericht IGB 2009, 10-11


Published: 2010
Appeared in: Jahresforschungsbericht IGB 2009, 10-11