Guten Tag Freundinnen und Freunde der Angelfischereiforschung ,

denken Sie nur an Fisch? Anglern wird das gerne mal unterstellt. Doch zeigen sowohl das wahre Leben als auch unsere Forschung, dass viele Petrijünger sich für die gesamte Artenvielfalt rund ums Wasser einsetzen. Heute stellen wir Ihnen ein schönes Praxisbeispiel vom Klub Braunschweiger Fischer vor. Zudem haben wir für Sie die Essenz einer BAGGERSEE Studie zusammengefasst, die dieses Exempel mit wissenschaftlichen Daten untermauert.

Ein schönes Wochenende und viel Spaß beim (nicht nur) an Fische denken ;-)

wünscht Ihnen

Ihr Robert Arlinghaus & Team


Praktiker-Interview: „Angeln – das ist nicht nur Fische fangen!“

Gute Beispiele für Naturschutz durch Angler gibt es nicht nur beim Projekt BAGGERSEE. Viele Vereine führen eigenständig Aufwertungen an Gewässern durch. Aktionen, die uns häufig sehr beeindrucken. Ein Beispiel: Der Klub Braunschweiger Fischer legte in allen seinen Vereinsbaggerseen Biotope an. In das jüngste Projekt am Eichenwaldsee bei Harvesse flossen 20.000 € Vereinsgelder ein, damit Tiere wie Hecht, Eisvogel oder Feldhase sich ebenso willkommen fühlen wie menschliche Spaziergänger. Wir haben für Sie den Vorsitzenden Hans Jäger zu dem Engagement seines Vereins befragt.

Lesen Sie das Praktiker-Interview mit Hans Jäger

Studie: Bedeutung der Gewässerbiodiversität für Angler

Welchen Wert billigen Angler dem Artenschutz am Gewässer zu? Dieser Frage ging Baggersee mit einer groß angelegten Umfrage nach. Über 1500 niedersächsischen Angler beteiligten sich daran. Auf einem Fragebogen sollten die Hobbyangler am Beispiel ihres bevorzugten Angelsees angeben, wieviel sie für die Förderung verschiedener Artengruppen bereit wären zu zahlen. Es überrascht wenig, dass die Teilnehmer besonders das Vorkommen von anglerisch beliebten Raubfischen schätzen. Doch direkt danach stehen auf der Prioritätenliste bedrohte Fischarten und die Anwesenheit seltener Nicht-Fischarten. Der Fisch steht dem Angler also am nächsten. Doch gibt es ein Wertebewusstsein für die Biodiversität und eine hohe Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme, auch unter Bereitstellung privater Gelder.

Hier kommen Sie zur Originalstudie in englischer Sprache


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