BAGGERSEE-Totholzeintrag macht Schule

Baggersee

Die BAGGERSEE-Totholzaktion findet erste Nachahmer: Der Verein Nordharzer Sportfischer e.V. aus Goslar (VNS Goslar) hat in Eigeninitiative Totholz in den Baggersee Lengde 1 eingebracht.

Ganz am Ende des Projekts BAGGERSEE sollen Leitlinien entstehen. Leitlinien für ein optimales Gewässermanagement. Umso mehr freut sich das BAGGERSEE-Team darüber, dass schon jetzt auch andere, nicht in BAGGERSEE involvierte Angelvereine ein großes Interesse an den Projektmaßnahmen haben und eigene Totholzaktionen durchführen wollen. Der VNS Goslar hat bereits damit begonnen.

Eigeninitiative und Innovationskraft im Verein ermöglichten die Aktion

Am 03.11.2018 wurden im Baggersee Lengde 1 unter Mithilfe von 25 Vereinsmitgliedern 19 Totholzbündel versenkt. Dabei setze der im Verein verantwortliche Gewässerwart Uwe Kippenberg ganz auf die Innovationskraft der Vereinsmitglieder und auf die fachmännische Beratung des beim Anglerverband Niedersachsen e.V. angestellten Biologen Dr. Thomas Klefoth, der sämtliche Umsetzungsmaßnahmen im Projekt BAGGERSEE geleitet und durchgeführt hat. Klefoth berichtete vor Ort von seinen Erfahrungen, wie sich das Holz optimal im See versenken lässt. Die für die Aktion erforderlichen behördlichen Genehmigungen hatte sich der Verein bereits eigenständig eingeholt.

Auch das Bündeln der Totholzäste sowie das Einbringen des Totholzes wurden vom Verein komplett selbst übernommen. Eine schwierige Aufgabe wie sich herausstellte, denn der betreffende See ist nur zu Fuß erreichbar und mehrere hundert Meter vom nächsten befahrbaren Parkplatz entfernt. Daher entwickelten die Vereinsmitglieder eine ganz eigene Bündeltechnik von vor Ort geschlagenen Ästen mittels Spanngurten auf einem Aluminiumgerüst.

BAGGERSEE begleitet das Projekt weiterhin

„Dies ist ein erneuter Beleg dafür, was im Ehrenamt alles erreicht werden kann. Kreativ und hoch motiviert, super!“ freute sich Thomas Klefoth über die gelungene Aktion. Das BAGGERSEE -Team wird den Totholzeintrag zusammen mit dem Verein weiter begleiten und hofft auf möglichst positive Effekte für Mensch und Natur.


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