Guten Tag Freundinnen und Freunde der Angelfischereiforschung,

machs Gewässer besser! So lautet das Motto dieses Newsletters. Haben Sie schon länger mit dem Gedanken gespielt, Ihren See ökologisch aufzuwerten, Sie wissen aber nicht so recht wie? Hier stellt Ihnen das Projekt BAGGERSEE einen praktischen Leitfaden zur Verfügung, wie Sie dies mit Totholz erreichen können.

Für alle "Öko-Skeptiker" und Barsch-Fans haben wir zudem einen wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst, der den Beleg bringt: Strukturreiche Gewässer bringen auch bessere Fischerträge – zumindest beim Barsch!

Außerdem zum Motto „Mach’s besser“: Wer nach Meinung des Projekts BODDENHECHT seine Berichterstattung berichtigen sollte, ist der Nordkurier. Hier hat ein nicht sauber erarbeiteter Presseartikel das Team ganz schön auf Trab gehalten.

In dem Sinne mit besten Grüßen

Ihr Robert Arlinghaus und Team


Kurzleitfaden für Gewässerbewirtschafter:

Mit Totholz Fischbestände & Artenvielfalt erhöhen

Endlich ist er da! Ihr Leitfaden zum Thema „Totholz Einbringen“. In dieser Handreichung haben wir für Sie unsere praktischen Erfahrungen aus dem Projekt BAGGERSEE zusammengefasst. Außerdem erhalten Sie eine Checkliste für Ihre eigene Totholz-Aktion! Diese reicht von A wie „Antrag bei der Behörde“ bis Z wie „Zwirn für die Totholzbündel“. Auch die Erklärung ökologischer Zusammenhänge bleiben wir Ihnen nicht schuldig. Eine Weiterverbreitung der Information ist ausdrücklich erlaubt.

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Neue Studie: Uferstruktur lässt Barsche besser wachsen

Wenn Fische gut wachsen, wirkt sich das positiv auf deren Gesundheit sowie auf die Fischereierträge aus. Und auch Angler träumen vom dicken Brocken. Doch wovon hängt das Wachstum von Flussbarschen (Perca fluviatilis) in Baggerseen ab? Dieser Frage gingen wir im Rahmen des Projekts BAGGERSEE nach. Wir haben verschiedene Umweltfaktoren (Wassertiefe, Nährstoffgehalt, Fischmenge) in 13 verschiedenen Baggerseen erhoben und diese in Bezug gesetzt zum Wachstum der dort lebende Barsche. Das Ergebnis: Eine strukturreiche Uferzone sowie die Häufigkeit von großen Kannibalen tragen wesentlich zu einem guten Barschwachstum in Baggerseen bei. Eine ökologische Aufwertung der Ufer könnte also für den Fischereierfolg interessant sein. Trotzdem dauert es je nach Gewässer mindestens 10, meist sogar bis 15 Jahre, bis die Barsche die 40 cm Marke knacken.

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Berichtigung Nordkurier-Berichterstattung

In den vergangenen Tagen gab es einigen Wirbel um die Nordkurier-Berichterstattung „Angleransturm setzt Hechten um Rügen und Usedom zu“, in der vorläufige Zwischenergebnisse aus dem BODDENHECHT Projekt ohne Rücksprache mit dem Projektteam in Teilen fehlerhaft wiedergegeben und missinterpretiert, sowie Projektmitarbeitern nicht autorisierte, falsche Zitate in den Mund gelegt wurden. Wir distanzieren uns ausdrücklich von der im Nordkurier-Artikel dargestellten Schuldzuweisung an Angler und bedauern sehr, dass es wegen des Artikels zu Irritationen gekommen ist.

Die wesentlichen richtigzustellenden Aussagen, sowie eine detaillierte Würdigung weiterer Fehler und Auslassungen können Sie in unserer umfangreichen Richtigstellung nachlesen. Diese wurde ebenfalls mit Bitte um Richtigstellung an den Nordkurier weitergeleitet.

Unsere online publizierten vorläufigen Zwischenergebnisse finden Sie hier.

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