Hallo ###USER_name###,

 

endlich ist der Frühling da, zumindest der meteorologische. Vor zwei Wochen konnten wir noch auf den zugefrorenen Bodden spazieren gehen, doch nun steigen die Temperaturen rasant an, das Eis schmilzt und die Laichzeit der Boddenhechte wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Daher startet das BODDENHECHT-Team kommende Woche für die nächsten eineinhalb Monate in die geplante Feldarbeit auf und rund Rügen, um Hechte mit „Rucksack-Sendern“ auszustatten und die Laichgründe der Boddenhechte zu identifizieren und zu untersuchen. Zum Thema laichende Hechte können Sie uns tatkräftig unterstützen. Wie erfahren Sie im Newsletter. Außerdem haben wir eine neue Studie zum Selektionsfaktor "Fischen" veröffentlicht.

 

In diesem Sinne ein frühlingshaftes Wochenende.

 

Mit freundlichen Grüßen Ihr

Robert Arlinghaus und alle Projektmitarbeiter*innen des BODDENHECHT-Teams



Laichende Boddenhechte beobachtet?

Die Laichzeit der Boddenhechte steht bevor und im Rahmen des BODDENHECHT-Projekts sollen ihre Laichgründe rund um Fischland-Darß-Zingst, Rügen und Usedom identifiziert und untersucht werden.

Angesichts der aktuell schnell steigenden Temperaturen kommen auch die Hechte wohl schon sehr bald in Laichstimmung. Nach bisherigen Erkenntnissen beginnen die Hechte ab einer Wassertemperatur von etwa 5°C mit dem Laichgeschäft und ziehen dafür teilweise selbst in kleinste Seitengewässer und Gräben, in denen man die Tiere dann gehäuft beobachten kann. Wir möchten Sie aus diesem Grund darauf hinweisen, dass jegliche Meldungen zu Beobachtungen von laichenden Hechten in den Boddengewässern und ganz besonders auch in Zuflüssen aller Größe für uns von großer Bedeutung sein können. Sollten Sie in den kommenden Wochen interessante Beobachtungen an den Bodden oder angrenzenden Zuflüssen und Gräben machen, können Sie diese unter +49 (0) 152 22151765 melden oder per E-Mail an phillip.roser[at]igb-berlin.de senden - auch Bilder und Videos vom Geschehen könnten für uns spannend sein um das Ganze besser einzuordnen. Ihre Rückmeldung kann dazu beitragen, wichtige Laichplätze zu identifizieren, um ein nachhaltigeres Management zu ermöglichen. Auch Meldungen aus angrenzenden Fließgewässern und Gräben sind wichtig und willkommen. Wir freuen uns auf Ihre Meldungen!

Hier geht es zum Aufruf.



Boddenhechte mit „Rucksack“ unterwegs

Kommende Woche startet das Team BODDENHECHT in die diesjährige Feldarbeitskampagne um weitere Hechte mit Peilsendern zur Fischortung auszustatten und die Laichplätze der Boddenhechte näher zu untersuchen. Neben den bereits verwendeten internen Sendern (in der Bauchhöhle der Hechte) werden dieses Mal auch außen angebrachte „Rucksack-Sender“ zum Einsatz kommen. Diese Sender können den Salzgehalt und den Wasserdruck, sprich die Wassertiefe, direkt am Fisch messen, wodurch wir uns ein noch besseres Verständnis zum Verhalten der Boddenhechte versprechen.

Sollte ein solcher Rucksack-Hecht an der Angel oder im Netz landen, würden wir uns freuen, wenn der Sender abgetrennt, im Idealfall der Fisch entnommen sowie der Kopf (oder der ganze Fisch) für uns eingefroren wird. Sollte der Hecht zurückgesetzt werden, bitte unbedingt den Sender vorher abtrennen und an uns zurücksenden. Die Meldung von Wiederfängen von Hechten mit und ohne Sender ist für uns sehr wichtig.

Alle Infos zu den Markierungen sowie die Online-Fangmeldung finden Sie hier.



Die Fischerei fördert kleine, scheue Fische

Über die Fischerei werden vor allem größere und aktivere Fische aus Populationen herausgefangen. Damit wirkt das Fischen als Selektionsfaktor, der scheue Fische bevorteilt, wie eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt. Die Förderung eher kleiner, scheuer und insgesamt schlechter fangbarer Fische hat Konsequenzen für die Qualität der Fischerei und erschwert es, die Entwicklung der Fischbestände genau zu erheben.

Hier geht es zur Pressemitteilung.


Hier geht es zur Studie.


Sie haben diesen Newsletter über Umwege erhalten? Holen Sie sich Ihr Update zur Forschung rund um Angelfischerei, Fischereimanagement und Fischbiologie direkt ins Postfach!

Gleich den Newsletter abonnieren

Folgen Sie uns