Angelgeschichten aus der Hauptstadt präsentiert von Prof. Dr. Robert Arlinghaus

Prof. Dr. Robert Arlinghaus lässt uns teilhaben an seinen persönlichen Erfahrungen, Geschichten und Anekdoten beim Angeln in Mitten der Hauptstadt. Gespickt mit allerlei Skurrilitäten, kann man jedoch zwischen den Zeilen erkennen, woher der Wissensdurst für die Angelfischerei als gekoppeltes sozial-ökologisches System seinen Ursprung hat.
 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


Angelgeschichten aus der Hauptstadt - (K)ein guter Grund?! - Teil I

Muss man stinkende Rotaugen essen? Professor Dr. Robert Arlinghaus fragt sich, ob es nicht auch andere gute Gründe fürs Angeln gibt als den Verzehr. Ein Erlebnisbericht aus der Hauptstadt.

Von der Unmöglichkeit des Auslebens des vernünftigen Grunds beim Angeln (und eines nachhaltigen Lebensstils) – ein ganz unwissenschaftlicher Kurzbericht über einen kürzlich stattgefundenen Spreeangeltag in Ostberlin. Ehrlich, ich habe es probiert, wirklich. Und bin gescheitert. Warum?...hier entlang zum weiterlesen


Angelgeschichten aus der Hauptstadt – Teil II

Kinder sind so unverschämt direkt, ehrlich und entlarvend. An ihnen und mit ihnen lässt sich so viel über das Wesen von uns Menschen erfahren. Das gilt auch für Angelmotive. Warum? Das will ich Euch gerne einmal erklären.
Heute war ich mit meinem Sohnemann (6 Jahre) mal wieder an der Spree angeln. Wir probierten eine neue Stelle aus. Hafenindustrieidylle. Die 5 Meterstippe dabei und zwei kurze Ruten zum Gummifischfischen auf Kirschen, äh Barsche. Ich fütterte eine Stelle an (Rotauge Spezial, Kaltwasser, was auch immer das ist), zwei Maden am 18er Haken. Die Hoffnung auf ein paar Weißfischbisse keimte auf. Durchatmen (mit Fluppe), Sohn kaute am obligatorischen Angellolli (ohne Fluppe). Eine Stunde später, Bisse Fehlanzeige. Der Junge wurde unruhig. Hunger! Ab zum Auto, Erdnüsse geholt. Satt. Papa, Durst! Das gleiche nochmal. Spreequell geholt, ab an den Hals. Satt II. Eine Stunde später, immer noch Schneider. „Papa, ich will nach Hause. Es ist kalt und es beisst nichts“...hier entlang zum weiterlesen


Angelgeschichten aus der Hauptstadt – Teil III

Seien wir ehrlich. Wunderköder, Hammerrig, Hot Spot im Osten, welcher Kocher ist am besten? Alles schon gelesen. Aber über die wichtige Not im Anglerleben wissen wir wenig bis nichts. Wenn der Darm drückt, werden selbst die hartgesottensten Hunter zum Mensch. Als Genötigter wird man(n) erfinderisch, gerade an urbanen Gewässer mit viel Laufverkehr. Vor dem Klo sind alle gleich? Denkste. Der Versuch einer etwas anderen, völlig unwissenschaftlichen Anglertypologie...hier entlang zum weiterlesen


Angelgeschichten aus der Hauptstadt-Vom Scheitern - Teil IV

In den Angelmedien kommen eigentlich nur die Heldentaten vor. Ich fang, sah, siegte. Ich Tarzan, Du Furz. Dabei geht beim Angeln doch meistens irgendetwas schief. Eine dazu passende aktuelle mir widerfahrende Geschichte möchte ich kurz erzählen.


Rute Raus der Spaß beginnt? Wer hier – so wie meine Lebenspartnerin - an einen Softporno denkt, ist schief gewickelt. Heinz Galling hat mit Protagonist Horst Hennings diese Fernsehsendung zu einem vielgesehen Dauerbrenner im öffentlichen rechtlichen Fernsehen gemacht – auf NDR. Werbung für das Angeln. Einschalten tun meist die Nichtangler und wundern sich...hier entlang zum weiterlesen


Angelgeschichten aus der Hauptstadt – Berlin hat am 1. April ein Angelverbot ausgesprochen. Das ist zu meinem Leidwesen kein Aprilscherz, aber diskussionswürdig – Teil V

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima findet, dass ein Verbot auf „alle Formen des Angelns“ zur Eindämmung der Pandemie gemäß EindämmVO alternativlos ist. Verdammt und zugenäht.


Alle Formen meint wahrscheinlich so was wie Streetfishing, Plumpsangeln, Kochtopfangeln, Spinnfischen, Wurmbaden, Kopfrute, Matchrute, Schwingspitze, DropShotten, sitzend, stehend, liegend, auf dem Boot, mit oder ohne Hose an – einfach alles...hier entlang zum weiterlesen