Medienecho

Was Angler Erholung von Flüssen: Fisch sucht (kein) Bike!

Artikel,

Im Rheintal bei Köln wurden einst 500 E-Scooter vermutet. Am Main in Frankfurt gab es Dutzende an einem Ort. Von Spree, Alster, Isar und Weser liegen immer wieder ähnliche Meldungen vor. Dazu kommt der altmodische Gewässermüll: Fahrräder, Tresore, Baustellenschutt, Trümmer, Autos, Schilder und Plastiksplitter. Auch Angler können bei der Entsorgung behilflich sein! Weil Verschmutzungen aus einer Vielzahl von Quellen unsere Gewässer verseuchen, die Schifffahrt gefährden, Fische und Pflanzen schädigen und beim Angeln hängen bleiben. Jan Ebel, Freizeitangler und Umweltaktivist, ist Thema des Podcasts „Bis zum Biss“. Der 40-Jährige fischte mit Freunden, einem Hafenmeister und einem Fischbiologen Schrott aus Spree und Dahme. Den ganzen Artikel gibt es hier.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Nachrichten De


The truth about fish movements

Artikel,

New findings reveal the daily and seasonal habits of our favourite coarse fish. A fascinating scientific paper has shone a light on the interesting daily and seasonal migrations made by several species of coarse fish in stillwaters. Written by Christopher Monk, Robert Arlinghaus and others, the paper bases its findings from a study which monitored 108 tagged fish, tracked every few seconds over one year in their natural environment. The results of this research offer a remarkable look beneath the surface and can certainly help anglers chasing carp, perch, tench and catfish understand their quarry that little bit more. Fisheries Prof. Dr. Robert Arlinghaus explains some of the key observations. Full article can be found here.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Angling Times


Wasserkraftturbinen töten jeden 5. Fisch

Medienecho, Artikel,

Insbesondere Wanderfische wie der Aal oder der Lachs haben kaum eine Zukunft in Deutschlands Flüssen.

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin haben die Sterblichkeit von Fischen bei der Passage von Wasserkraftwerken untersucht. Die Auswertung und Ergebnisse beziehen sich auf Daten von mehr als 275.000 Fischen und 75 Fischarten. Das Ergebnis: Jeder fünfte Fisch, der die Turbine einer Wasserkraftanlage flussabwärts durchquert, erleidet tödliche Verletzungen! Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

Veröffentlicht :
Herausgeber : angeln in Mecklenburg-Vorpommern 01/2022, S. 8


Ortungssystem verschafft Einblicke ins geheime Leben der Fische:

Medienecho, Radio-Interview,

Podcast mit Prof. Robert Arlinghaus und dem rbb radioeins.

Während die Verhaltensforschung von Wildtieren an Land dank der rasanten Entwicklung der GPS-Technik in den letzten Jahren einen enormen Schub erfahren hat, sah es unter Wasser bislang trüb aus. Hier versagen die Messgeräte. Verhaltensökologen des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei haben nun allerdings einen kleinen See in Brandenburg mit dem deutschlandweit einzigen Ganzsee-Fischortungssystem ausgestattet, das statt GPS die Telemetrie, ein akustisches Messsystem, nutzt. Es erfasst auf weniger Meter genau alle paar Sekunden die Position der besenderten Fische und kann so erstaunliche Einblicke in das Leben und Sozialverhalten der Tiere geben. Wer der schlauste unter den Flossenträgern ist, das hat Katja Weber mit dem Leiter des Projekts, Dr. Robert Arlinghaus, besprochen. Hier anhören oder downloaden (auf den grünen Download-Pfeil klicken).

Veröffentlicht :
Herausgeber : rbb radioeins


Fisch, ich weiß, wo du gerade steckst! Hochaufgelöste Ortungsmethoden zeigen die verborgene Welt der Fische

Artikel, Fischereimanagement, Fischbiologie,

Das Leben der Fische ist geheimnisvoll. Bis vor kurzem war es technisch unmöglich, sie über längere Zeiträume in Gewässern zu beobachten. In der Zeitschrift Science stellen Verhaltensökologen unter Beteiligung von Forschenden des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) nun Methoden vor, die hochauflösende Ortungs-Technologien mit Big-Data-Analysen kombinieren, um die Bewegungen von Fischen und anderen Tieren exakt nachzuvollziehen. Ein Team um Professor Robert Arlinghaus hat einen ganzen See in Brandenburg mit einem modernen Ortungs-System ausgestattet, das rund um die Uhr Einblicke in die Welt der Fische ermöglicht. Den ganzen Artikel bei "idw - Informationsdienst Wissenschaft" gibt es hier.

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Herausgeber : idw - Informationsdienst Wissenschaft


Ortungssystem verschafft Einblicke ins geheime Leben der Fische

Artikel, Fischereimanagement, Fischbiologie,

Hochaufgelöste Ortungsmethoden und Big-Data-Analysen zeigen, was Fische in einem See den ganzen Tag tun und wie sie Lektionen fürs Leben lernen.

Was unter der Oberfläche des Sees in Brandenburg geschah, blieb unter der Oberfläche. Das Verhalten der dort lebenden Fische entzog sich unter Wasser weitgehend der wissenschaftlichen Beobachtung. „Wir kennen das Verhalten von Löwen, Schimpansen und Elefanten besser als das der heimischen Fische im Dorfteich“, sagt Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Eine hochauflösende Ortungs-Technologie in Kombination mit Methoden zur Analyse von „Big Data“, umfangreichen Datensammlungen aus ständiger Beobachtung, gewährt nun jedoch neue Einblicke in das Leben von Flussbarsch, Hecht und Karpfen: Schwimmen und Jagen, Angelhakenvermeidung und sogar Freundschaften und so etwas wie Persönlichkeitsmerkmale. Den ganzen Artikel aus "Der Tagesspiegel" gibt es hier.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Der Tagesspiegel, Patrick Eickemeier


Warum Draufgänger häufiger in der Pfanne landen

Artikel, Fischereimanagement, Fischbiologie,

Fischereiprofessor Robert Arlinghaus über Individualität und Freundschaft bei Fischen, ihre Persönlichkeit – und wie lernfähige Karpfen Angler in den Wahnsinn treiben. Das ist der Titel des Interviews mit "Der Spiegel", in dem Robert Arlinghaus Fragen zu der neuen Publikation in Science beantwortet. In der Studie geht es um hochauflösende Telemetrie und Big Data und wie das unser Wissen über Verhalten und Bewegung von Tieren immens steigert. Fische beispielsweise zeigen Bewegungsmuster, um Fischerei auszuweichen. Das ist ohne hochauflösende Telemtrie nicht zu erkennen. Es lassen sich aber auch bestimmte Verhaltensweisen von Individuuen erkennen. Es gibt aktive Fische, die viel umher schwimmen und eher "faule" Fische, die weniger aktiv sind. Fischerei fängt eher die aktiven Fische und das bedeutet Selektion, sodass Fische tendenziell eher schüchterner werden. Das ganze Interview mit dem Spiegel gibt es hier.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Der Spiegel, Hilmar Schmundt


Publikation zum Angler-Fischer-Konflikt um Boddenhechte

Medienecho, Projekt Boddenhecht,

Vor ziemlich genau einem Jahr hat die Anlandung eines Hechtfangs eines Fischers in Schaprode durch ein Video in den Sozialen Medien zu einer Empörungswelle unter Anglern geführt. Ein guter Anlass, um den Konflikt zwischen Anglern und Fischern am Beispiel dieses Ereignisses und den dazu erfolgten Diskussionen in den sozialen Medien wissenschaftlich auszuwerten. Hier geht es zum Beitrag.

Veröffentlicht :
Herausgeber : fischundfang.de, Pressemitteilung (Dominique Niessner)


Ursachenanalyse von Berufsfischer-Angler Konflikten am Beispiel der Nutzung von Hechten (Esox lucius) in den Boddengewässern Mecklenburg- Vorpommerns

Medienecho, Projekt Boddenhecht,

In der Zeitschrift für Fischerei wurde jetzt eine umfangreiche Arbeit vom Team um Professor Arlinghaus veröffentlicht, wo es u.a. um Konflikte der Berufsfischer mit Anglern bzw. umgekehrt geht. Sicherlich können sich noch Viele an das Video erinnern, welches in den Medien für großes Furore sorgte. Das Team um Professor Arlinghaus wertete u.a. Meinungen von Berufsfischern und Anglern aus und erstellte einen interessanten Bericht dazu. Hier geht es zum Beitrag.

Veröffentlicht :
Herausgeber : anglerboard.de


Virtuelles Internationales Symposium zu Ostseehechten voller Erfolg

Medienecho, Artikel, Projekt Boddenhecht,

Drei Tage Symposium zu Hecht in der Ostsee liegen hinter uns und es war so interessant von unseren Kolleg:innen aus den Ostseeanrainern zu erfahren, wie es um deren Ostseehechte gestellt ist und was die Forschung dort so treibt. Wer einzelne Vorträge verpasst hat und diese nachschauen möchte oder sich gar das gesamte Symposium anschauen mag, wird auf unserem Youtube-Kanal von IFishMan fündig. Wir haben (fast) alle Vorträge in einer „Virtual International Symposium on Baltic Pike 2021“ Playlist zusammengefasst. Die Vorträge sind auf Englisch und werden nur für eine begrenzte Dauer zur Verfügung stehen.“ Hier geht es zu der ganzen Vortragsreihe.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Gesellschaft für Ichthyologie e.V.