Medienecho

Evolution geht auch ganz schnell

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Von Evolution wird oft gedacht, dass diese langsam passiert. Doch das ist nicht immer der Fall. Elefanten zum Beispiel kommen immer häufiger ohne Stoßzähne vor. Grund dafür ist die Jagd nach dem begehrten Elfenbein. Menschengemachter Selektionsdruck. Doch das gibt es nicht nur bei Elefanten. Fischerei kann als Selektionsfaktor wirken. Dabei werden größere Exemplare gezielt gefangen und schnell wachsende Individuen sind schneller im Netz als langsam wachsende Fische. Die Folge ist, dass gezielt befischte Arten immer kleiner werden. Den ganzen Artikel gibt es hier.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Schwäbische Zeitung


Fische werden kleiner und Dickhornschafen schrumpfen die Hörner

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Die Studie bestätigt, was Naturschützer beobachten: Wilderei und andere menschliche Einflüsse dezimieren Arten nicht nur, sondern verändern auch deren Evolution – mitunter in atemberaubender Geschwindigkeit. Und nicht nur bei Elefanten. So sind etwa Fisch-Arten, die stark befischt werden, in den vergangenen Jahrzehnten kleiner geworden, hat der Biologe Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei beobachtet: Kleine Fische entkommen eher durch die Maschen der Fischernetze als größere. Auch bei stark bejagten Dickhornschafen in Kanada haben Forscher der Universität Victoria ein allmähliches Schrumpfen der Hörner beobachtet, wie sie bei „Science“ schreiben. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Der Tagesspiegel; Roland Knauer


Totholzbündel im zweiten Osterbergsee versenkt

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Rund 20 Mitglieder des Sportanglervereins Bad Gandersheim/ Kreiensen haben Totholzbündel aus Schnittgut gefertigt und im Uferbereich des zweiten Osterbergsees mit Hilfe von Sandsäcken versenkt. Die Bündel sollen eine Laichhilfe für Fische sein und die Artenvielfalt fördern. Das Baggersee-Projekt wird in Eigenregie realisiert und steht in Zusammenhang mit der LAGA 2022. Hier geht es zum ganzen Artikel.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Gandersheimer Kreisblatt


Media Monitoring

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Im Media Monitoring des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei für die Monate September und Oktober 2021 finden sich einige News rund um die Arbeit von IFishMan.

Veröffentlicht :
Herausgeber : IGB


Entnahme von Großfischen für Bestände problematisch

Medienecho, Artikel, Projekt Boddenhecht,

Bei der Beurteilung des Zustandes von Fischbeständen spielt die Fruchtbarkeit der Rogner eine große Rolle. Allerdings geht eine Vielzahl vergangener Studien davon aus, dass der Unterschied bei der Eizahl zwischen den Altersklassen geringer ist, als aktuelle Studien nahelegen – die Eizahl der großen Fische wird somit unterschätzt und die der kleineren Artgenossen überschätzt. Und gerade die Befischung und Entnahme von Großfischen wird von Anglern sowie Erwerbsfischern gezielt umgesetzt. Wie eine neue Studie eines internationalen Forschungsteams unter Beteiligung des IGB anhand von 32 untersuchten Meeresfischarten zeigt, wird deshalb das Erholungspotential der Fischbestände in der Regel deutlich überschätzt. Dies kann dramatische Folgen haben und zu einer Überfischung der Bestände führen. Den ganzen Beitrag gibt es hier.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Fisch Hitparade


Angeln lernen

Fernseh-Beitrag,

Um in Deutschland angeln zu dürfen, braucht man in der Regel einen Angelschein. Wie angelt man richtig? Welche Fische fängt man? Wie verhalten sich die Fische? Angel-Professor Doktor Robert Arlinghaus erklärt uns alles rund um das Thema "Angeln". Hier geht es zum ganzen Beitrag.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Sat. 1


Ausgetrocknet: Wenn Seen verschwinden

Fernseh-Beitrag,

Sind unsere Seen noch zu retten? Im Osten Deutschlands trocknen sie aus, Baggerseen sind biologisch tot, und in den Alpen droht den Gletscherseen zu viel Wasser. "Terra Xpress" auf Spurensuche. Das Baggersee-Projekt wird in diesem Beitrag auch erwähnt. Hier geht es zum Beitrag.

 

Veröffentlicht :
Herausgeber : ZDF


Vorsicht Überfischung: Große Laicher schützen und Bestände richtig bewerten

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Das Erholungspotenzial genutzter Fischbestände wird systematisch überschätzt

Um Überfischung zu vermeiden, werden Zustand und Ertragsfähigkeit vieler Fischbestände mittels bestandskundlicher Analysen eingeschätzt. Die Fruchtbarkeit der Fischweibchen ist dafür eine wichtige Größe. In den meisten Berechnungen steckt jedoch ein systematischer Fehler: Die Eizahl kleinerer Laichfische wird überschätzt, die von größeren wird unterschätzt – und gerade auf die stattlichen „Superlaicher“ zielt die Fischerei.

Den gesamten Artikel finden Sie unter anderem bei SpiegelSüddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel und Die Zeit uvm.

Veröffentlicht :
Herausgeber : dpa, Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Der Tagesspiegel und weitere


Für den Erhalt der Artenvielfalt

Artikel,

Analyse der Walsener Teiche in Barnstorf gibt Aufschluss über Biodiversität und Maßnahmen. Die Artenvielfalt in den Walsener Teichen in Barnstorf ist im bundesweiten Vergleich sehr gut. Doch es bedarf Maßnahmen, um die Biodiversität langfristig zu halten oder weiter voranzutreiben. Hier gehts zum ganzen Artikel.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Edgar Haab - Kreiszeitung


BODDENHECHT-Projekt läuft weiter

Artikel, Projekt Boddenhecht,

Seit dem vergangenen Jahr werden die Wanderungen von Hechten in den Gewässern um Rügen sowie zwischen Hiddensee und Usedom erforscht. Das Projekt „Boddenhecht“ des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin wird von Prof. Robert Arlinghaus geleitet. Im letzten Jahr wurden knapp 300 Hechten Ultraschallsender zur Fischortung in die Bauchhöhle eingesetzt... Hier geht´s zum ganzen Artikel.

Veröffentlicht :
Herausgeber : Fisch & Fang 8/2021