Liebe Freundinnen und Freunde der Angelfischereiforschung,

im BAGGERSEE-Projekt ist es in den letzten Monaten ordentlich vorangegangen:                                  

Wir haben die Umsetzungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen und wurden vor Kurzem als offizielles Projekt der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Über dies und einiges mehr informieren wir Sie ausführlicher in der zweiten Ausgabe unseres Newsletters.  

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Wir bedanken uns für die Mithilfe und wünschen eine unterhaltsame Lektüre unserer Projektnews!

Das BAGGERSEE-Team

 

 

 

BAGGERSEE aktuell

BAGGERSEE ist offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover, hat BAGGERSEE am 12. Mai 2018 als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand im Rahmen eines Gewässeraktionstages statt, den das Baggersee-Team gemeinsam mit dem Fischereiverein Hannover e.V. auf der Ricklinger Halbinsel in Hannover durchführte.

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Zum Abschluss Totholz für den großen Weidekampsee

Im dritten Anlauf war es dann doch so weit: Am Sonntag, 18.03.18 konnte der Totholzeintrag in den großen Weidekampsee bei Weißenberge stattfinden, nachdem der Termin zuvor zweimal verschoben wurde. Eine dicke Eisschicht verhinderte das Versenken von Totholz in den See.

 

 

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Dem Barsch aufs Maul geschaut - erste BAGGERSEE-Masterarbeit erfolgreich beendet

Nach knapp drei Jahren hat die US-Masterstudentin Ashley Trudeau ihr Studium in Berlin mit einer von Prof. Dr. Robert Arlinghaus betreuten Masterarbeit  zur Ernährungsökologie von Barschen in BAGGERSEE abgeschlossen. Sie verlässt nun das Projekt und kehrt von Berlin in die USA zurück, wo sie im Herbst eine Doktorandenstelle an der Rutgers Universität antritt.

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BAGGERSEE intern

BAGGERSEE-Projektumsetzung: Thomas Klefoth ein Praktiker mit Hang zur Wissenschaft

Insgesamt 800 Totholzbündel hat Dr. Thomas Klefoth im Zuge der Umsetzungsmaßnahmen in acht Projektseen zusammen mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der beteiligten Angelvereine eingebracht. Zusätzlich hat er in vier der Seen große Flachwasserzonen ausheben lassen. Der 39-Jährige ist seit Januar 2012 beim Anglerverband Niedersachsen e.V. angestellt und ist bei BAGGERSEE für die Koordination und Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur verantwortlich.

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Erfolgreiches Treffen der PAG BAGGERSEE

Am 21. und am  22. Februar 2018 fand das Treffen der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) BAGGERSEE am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin statt. Bei dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung kommen Projektmitarbeiter und externe -Berater sowie die zuständigen Betreuer von Seiten des Projektträgers zusammen.

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BAGGERSEE und mehr

Im Rahmen der BAGGERSEE-Forschung wurden bereits mehrere wissenschaftlichen Arbeiten, Artikel und Bücher veröffentlicht. Eine kleine Auswahl stellen wir Ihnen hier vor:

The underestimated dynamics and impacts of water-based recreational acitivities on freshwater ecosystems 

Autoren: Markus Venohr, Simone D. Langhans, Oliver Peters, Franz Hölker, Robert Arlinghaus, Lewis Mitchell, Christian Wolter

Recreational activities on, in, and along freshwaters (e.g., boating, bathing, angling) positively contribute to human well-being but can also concurrently stress aquatic ecosystems. While outdoor recreation, aquatic ecosystems, and human well-being form coupled social-ecological systems, inherent fluxes and interactions between these have rarely been properly quantified. This paper synthesizes information on links between water-based recreational activities, effects on freshwater ecosystems integrity and recreational quality, and proposes a novel framework for assessment and integrated management. This framework is based on understanding relationships between recreational quality, demand and use, and recreational use-induced impacts on ecosystem state and function, as well as ecological and social carrying capacities. Current management approaches of freshwater ecosystems addressing economic, environmental, or recreational aspects are poorly linked and harmonized, and are further constrained by inadequate information on the dynamics and densities of recreational uses. Novel assessment and monitoring methods are needed to capture the short-term peak dynamics of water-based recreational uses, and we argue social media could play an increasingly important role here. An integrative recreation ecology management concept combined with peak usage information has great potential to form the basis for next-generation management approaches of freshwater and other ecosystems.

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Recreational piking - sustainably managing pike in recreational fisheries

Autor: Robert Arlinghaus, Josep Alós, Ben Beardmore, Ángela M. Díaz, Daniel Hühn, Fiona Johnston, Thomas Klefoth, Anna Kuparinen, Shuichi Matsumura, Thilo Pagel, Tonio Pieterek, Carsten Riepe

Recreational fishers preferentially target top predators (Donaldson et al. 2011). In this context, northern pike (Esox lucius Linnaeus, 1758, hereafter pike for simplicity) constitutes a preferd target species of many freshwater and coastal recreational fishers across much of its natural circumpolar distribution in the northern hemisphere (e.g. Paukert et al. 2001, Wolter et al. 2003, Arlinghaus et al. 2008a, Crane et al. 2015). In the German states Berlin and Brandenburg, for example, the majority of anglers primarly target pike (Ensinger et al. 2016). Pike are not only regularly targeted in Germany, but are also consumed by many anglers (Fig. 12.1), although voluntary catch-and-release seems to be on the rise among more specialized angler segments. Pike are also regularly eaten in other countries in central and Eastern Europe (e.g. Poland) as well as Russia (Mickiewicz and Wolos 2012). The species is also commonly targeted by anglers in Scandinavia, the UK, the Netherlands, other countries in central Europe, and many states in the USA (e.g. Wisconsin, Minnesota)(Paukert et al. 2001, Diana and Smith 2008, Pierce 2012, Stalhammar et al. 2014). In some of these countries (e.g. UK, the Netherlands, some states of the USQ) pike are often voluntarily released after capture (Pierce et al. 1995, Paukert et al. 2001, Margenau et al. 2003, Stalhammar et al. 2014). Similarly, in the USAthe congeneric muskellunge (Esox masquinongy Mitchill, 1824) is a highly desired target of anglers and often managed for its trophy qualities based on voluntary catch-and-release angling (Crane et al. 2015). As top predators, both pike and muskellunge occur in lowe densities and are toothy, large-bodied fishes with a distinct body shape and ecology. These traits are unique among freshwater fishes, likely explaining the attractiveness of esocids to recreational fishers (Johnston et al. 2013).

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AVN-Großprojekt kommt in Schwung

Autoren: Katja Wiegner, Thomas Klefoth

BAGGERSEE ist ein Verbundprojekt des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus als Verbund-Koordinator, des Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN) und der Technischen Universität Berlin in Kooperation mit 20 niedersächsischen Angelvereinen, zwei Privatpersonen und der Stiftung Naturschutz im Landkreis Rotenburg. Das Projekt ist Anfang Juni 2016 gestartet und läuft noch bis Ende Mai 2022. Untersucht wird die Wirkung von lebensraumverbessernden Maßnahmen auf den fischereilichen Wert und die Artenvielfalt der Gewässer sowie ihrer Umgebung. Die Angelvereine werden im Verlauf des Projekts mit praktischen und fischereiwissenschaftlichen Hilfestellungen begleitet, sodass sie ihre Gewässerhege künftig eigenständig nachhaltiger gestalten können. Baggersee richtet sich gezielt auf die Vereinbarkeit von Schutz und Nutzung der Seen.

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Verbesserte Hege von Angelgewässern

Autoren: Katja Wiegner, Robert Arlinghaus

Aktuelle Erkenntnisse rund um die angelfischereiliche Hege und Pflege von Seen und Flussabschnitten gibt es jetzt gebündelt und für jedermann verständlich im neuen Handbuch für den Gewässerwart von Prof. Dr. Robert Arlinghaus und seinen Ko-Autoren Raimund Müller, Dr. Tobias Rapp und Dr. Christian Wolter. Es erläutert die Bedingungen, die für oder gegen bestimmte Hegemaßnahmen sprechen und führt zudem zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung in eine neue Planungssoftware ein. Neben den Gewässerwarten richtet sich das Buch an Angelvereinsvorstände, Fischereiverwaltung und -beratung, FischereibiologenInnen, AnglerInnen, NaturschützerInnen, Studierende und andere gewässerökologisch interessierte WissenschaftlerInnen. Erfreulicherweise muss niemand tief in die Tasche greifen, denn das neue Buch ist in limitierter Auflage zum Versandkostenpreis bzw. kostenfrei per Internetdownload verfügbar, gleiches gilt für die Hegeplanungssoftware. Die Publikationen und Produkte wurden wesentlich finanziert durch das Bundesministerium für Bildungund Forschung (BMBF) und erfuhren eine weitere Unterstützung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

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BAGGERSEE im Gespräch

Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Berichterstattung über BAGGERSEE:

Baggerseen: Totes Holz sorgt für mehr Leben

Fischmagazin, Fachzeitschrift für die gesamte Fischwirtschaft, 17.05.2018

Der Eintrag von Totholz an den Ufern von Baggerseen könnte die Fisch- und sonstige Artenvielfalt in den Gewässern positiv beeinflussen. Jetzt wurde am 12. Mai ein entsprechendes Projekt des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei, des Anglerverbands Niedersachsen e.V. und der Technischen Universität Berlin als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet



 

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Totes Holz soll mehr Leben ins Wasser bringen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 14.05.2018

Naturschutzprojekt der Angelvereine erhält Auszeichnungen der Vereinten Nationen. Regionspräsident Hauke Jagau lobt Einsatz beim Gewässeraktionstag.


 

 

 

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800 Totholzstapel bereichern Seeufer

Nordhannoversche Zeitung, 26.03.2018

Mehr Lebensraum für Kleinlebewesen soll bessere Bedingungen für Vögel und Fische schaffen.

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