Auswirkungen der Sommerhitze auf BAGGERSEE - Projektgewässer

Baggersee

Die Trockenheit der letzten beiden Sommer hat in der Natur deutliche Spuren hinterlassen. Auch BAGGERSEE ist mit seinen zahlreichen Projektgewässern in den niedersächsischen Angelvereinen von dem Problem betroffen. Die Projektseen haben viel Wasser verloren und die Pegel sind bis heute noch nicht wieder auf das Normalniveau angestiegen. Die Auswirkungen der Dürre auf die Strukturmaßnahmen im Uferbereich der Gewässer wurden nun erfasst.

 

Alle an dem Projekt beteiligten Gewässer wurden untersucht und der jeweilige Wasserstand erfasst. Alle Seen haben Wasser verloren, im Extremfall sogar über einen Meter Wasserhöhe. Dadurch sind bis zu 44 Prozent der für die Artenvielfalt wichtigen Flachwasserzonen verloren gegangen. Diese Zahl bezieht sich sowohl auf die im Projekt neu geschaffenen Flachwasserareale als auch auf die bereits vor der Maßnahmenumsetzung vorhandenen flachen Stellen in den Gewässern. Einige der im Projekt eingebrachten Holzbündel liegen ebenfalls trocken. Dennoch stellt der AVN-Biologe und Baggersee-Umsetzungsleiter Dr. Thomas Klefoth fest, dass ein Großteil der Lebensraumverbesserungen weiterhin funktional ist: „Selbst die gestrandeten Holzbündel haben sich zu einem Lebensraum entwickelt. Zwar nicht für Fische, aber wir haben dort Vogelnester und Reptilien gefunden.“ Das Projekt ist also durch die beiden ungewöhnlich trockenen Sommer nicht gefährdet und weiterhin auf einem guten Kurs, einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität zu leisten. 
 


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